Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren

Hubert Schleichert

"Die Grundsituation ist einfach: Es gibt eine Behauptung, und es wird gefragt: Warum? Antworten darauf nennt man Argumentationen."

Wir argumentieren permanent: Wir wägen die Vor- und Nachteile einer Idee gegeneinander ab, greifen die Positionen anderer an und verteidigen unsere eigenen. Gerade in der Wirtschaft ist echte Überzeugungskunst wertvoll: Wer ein Argument sowohl inhaltlich als auch rhetorisch schlüssig entwickeln kann, der ist seinen Wettbewerbern weit voraus. Hubert Schleicherts Klassiker "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren" ist eine unterhaltsame Argumentationsschule für Eilige: Auf nicht einmal 200 Seiten liefert der Philosoph einen Überblick über die gängigsten Strategien. Er zeigt, wie Scheinargumente und falsche Gleichsetzungen funktionieren, entlarvt Stammtischparolen und populistische Verallgemeinerungen und räumt mit Strohmännern auf. So viel komprimiertes Wissen auf so wenigen Seiten gibt's selten. (Christophe Braun)

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Die Kunst des achtsamen Putzens

Keisuke Matsumoto

"Wir müssen jeden Tag unser Bestes geben, damit wir keine Reue empfinden, und wir dürfen weder der Vergangenheit nachtrauen noch die Zukunft fürchten."

In diesem Mini-Essay beschreibt der buddhistische Mönch Keisuke Matsumoto die täglichen Routinen in japanischen Zen-Klöstern. Besonders ausführlich beschäftigt er sich mit dem Putzen und Instandhalten der Räume und Gebrauchsgegenstände sowie mit der Körperpflege. Denn wer hierbei gewissenhaft ist, der kultiviert zugleich seinen Geist, argumentiert Matsumoto: Indem wir bei Routinen wie dem Kleiderwaschen, Staubwischen oder Geschirrspülen größtmögliche Präsenz üben, entwickeln wir unsere Achtsamkeit und verbinden uns mit unserer Umwelt. Matsumotos Text ist also viel mehr als eine lapidare Putzanleitung - es ist ein Leitfaden zu einem achtsamen Leben. (Christophe Braun)

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Ego is the Enemy

Ryan Holiday

"When we remove ego, we're left with what is real. What replaces ego is humility, yes - but rock-hard humility."

Welche Macht treibt Unternehmer in den Ruin, verbrennt täglich Milliardensummen und hindert zahllose Menschen daran, ihr volles Potenzial zu entfalten? Das Ego, sagt Ryan Holiday: unsere angeborene Neigung, uns selbst und unsere Stellung in der Welt maßlos zu überschätzen. Unser Ego sagt uns, dass wir wichtiger, klüger, erfahrener sind, als tatsächlich der Fall ist. Und stürzt uns damit in eine lebenslange Spirale aus Misserfolgen und Verzweiflung. Denn das Ego gaukelt uns eine Scheinwelt vor, die mit der Wirklichkeit nur lose verbunden ist. Das Heilmittel für unsere Ego-Manie findet Ryan Holiday bei den stoischen Philosophen: Ihre Demut und ihr Fatalismus helfen, die eigene Perspektive zu erden. Eine kurzweilige und motivierende Lektüre - und eine kalte Dusche fürs Ich. (Christophe Braun)

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